Politik trifft Wirtschaft – eine Initiative der Familienunternehmer / Jung Unternehmer

Bereits im November 2016 hatte unser Geschäftsführer Enrico Rhauda die Chance Politluft zu schnuppern. Im Rahmen des „Seitenwechsels“, einer Initiative der Familienunternehmer , fand eine Art Austausch zwischen Politik und Wirtschaft statt. Unsere Bundestagsabgeordnete Frau Wicklein nahm Herrn Rhauda mit in den Bundestag. Brisante und aktuelle Themen wurden heiß diskutiert und an möglichen Umsetzungen gefeilt.

So wurde gerade das Thema Fachkräftemangel besprochen und die Integration von Migranten im eigenen Unternehmen, welche Herausforderungen das mit sich bringt und wo die Politik definitiv Handlungsbedarf hat. Im Gegenzug nahm auch Frau Wicklein sich die Zeit um in unserem Unternehmen vorbei zu schauen, einen Einblick zu gewinnen und um in der Praxis diese gewichtigen Themen sich anzunehmen um eine weitaus praxisnahere Politik zu gewinnen.

Gerade das Thema der ausländischer Mitarbeiter ist ein hoch sensibles Thema! Oft beginnt es schon beim Kunden, bei dem die Akzeptanz schwer zu erreichen ist, aber vor allem die Sprachbarriere, der Ausbildungsstand und oft auch mitunter die Religion stellen unerwartete Herausforderungen an jeden Mitarbeiter im Unternehmen, im Team und an den Unternehmer selbst. Es gilt hier oft ein hoher Grad an Nachschulung und der Unternehmer bzw. die eigenen Mitarbeiter kommen in die Situation Werte und Wissen an ausländische Mitarbeiter heranzutragen. Eine Aufgabe die als solches selten zuvor vorkam, jedoch nun immer mehr unbewusst umgesetzt werden muss. So sind auch Migranten davon betroffen sich an gewisse Begebenheiten anzupassen beispielsweise können religiöse Umsetzungen während der Arbeit nicht ausgeübt werden um nur ein kleines Beispiel zu erwähnen.

So muss es auch klare Regeln für ausländische Mitarbeiter geben die oft spontan der Arbeit fern bleiben und ihre Teams im Stich lassen. Regeln müssen von allen Seiten eingehalten werden und hier ist auch die Politik gefragt, Werte und Wissen weiterzugeben und vor Allem den bürokratischen Aufwand zu beschleunigen. Denn oft ist es auch so, dass Fachkräfte unter den Migranten sind die arbeiten wollen, jedoch noch nicht dürfen.

Wir als Unternehmen setzen uns verstärkt dafür ein ausländischen Mitarbeitern eine Chance zu geben, hier in Deutschland Fuss zu fassen, bieten einen Arbeitsplatz und helfen bei der Wohnungssuche. Da jedoch Mitarbeiter in vielen unterschiedlichen Branchen händeringend gesucht werden müssen bürokratische Wege beschleunigt werden um Unternehmen unter die Arme zugreifen.

All das ist nur die Spitze vom Eisberg und um so wichtiger ist es Theorie und Praxis zu verbinden wo es nur geht und in diesem Fall die Politik von der Wirtschaft profitieren lassen. Denn nur wer weiß mit welchen Herausforderungen er es zu tun hat, kann Wege der besseren Umsetzung finden.

Wir bedanken uns bei den Familienunternehmern und bei Frau Wicklein für 2 spanende Tage und hoffen das auch wir ein Stück zur Umsetzung beitragen konnten.

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